Der Friedensforst: „Ein Stück Heimat!“

Das idyllische Kirchlein auf dem Sternberg. Auf dem Areal wurde jetzt der dritte Friedensforst der „Bestattung Kärnten“ errichtet und eingeweiht. Das idyllische Kirchlein auf dem Sternberg. Auf dem Areal wurde jetzt der dritte Friedensforst der „Bestattung Kärnten“ errichtet und eingeweiht. Foto: Samonigg/KK

Bischof Alois Schwarz und Superintendent Manfred Sauer weihten in Sternberg den dritten Waldfriedhof der „Bestattung Kärnten" ein.

Urnenbeisetzung unter mächtigen Bäumen auf einem zwei Hektar großen Areal.

 

„Die Bestattung Kärnten schafft hier ein Stück Heimat und christliche Identität, ein Stück österreichische Lebenskultur “, stellte der Kärntner Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz am Mittwoch bei der feierlichen Einsegnung des zwei Hektar großen Friedensforstes auf dem Sternberg (Gemeinde Wernberg) fest. Die „Bestattung Kärnten“ (BKG) setze damit ein sichtbares Zeichen für jene Menschen, die dieses Land aufgebaut hätten, so der Bischof.
Superintendent Mag. Manfred Sauer erblickt in der bereits dritten Naturbestattungsanlage der BKG eine neue Bescheidenheit im manchmal übertriebenen Gräberkult. Sauer: „Wir brauchen solche Rückzugsorte der Kraft und der Stille…“

Der Wernberger Bürgermeister Franz Zwölbar verwies auf permanente Anfragen von Naturliebhabern, die ihre letzte Ruhe auf dem kleinen idyllischen Bergfriedhof um das Kirchlein Sternberg finden möchten. Da man diesen Friedhof mit freier Sicht auf die Gerlitzen und den Wörther-See aufgrund seiner Lage aber nicht erweitern könne, musste diesen Wünschen eine Absage erteilt werden, so das Gemeindeoberhaupt. Mit dem neuen Friedensforst mit 150 wunderschönen bis zu 200 Jahre alten Laubbäumen wären jetzt entsprechende Verabschiedungen möglich. Zwölbar: „Die auflösbaren Urnen am Fuße mächtiger Bäume werden diesem Wald buchstäblich neues Leben einhauchen.“
Landtagspräsident Ing. Reinhart Rohr erinnerte in seiner Ansprache daran, dass man vor drei Jahren im Kärntner Landtag die rechtliche Möglichkeit für diese Bestattungsart geschaffen hätte. Rohr: „Dieser herrliche Friedensforst ist wohl ein besonderer Platz für die Ewigkeit “

BKG-Prokurist Mag. Walter Egger verwies einmal mehr auf den ungebrochenen Trend der Feuerbestattung. Egger: „Die Bestattung Kärnten geht neue Wege in der Bestattungskultur – etwa mit diesen Naturbestattungsanlagen.“ Egger begrüßte neben Bischof Dr. Schwarz, Superintendent Sauer, Landtagspräsident Ing. Rohr und Bürgermeister Zwölbar auch Stadtwerke-Vorstand Dipl.-Ing. Romed Karré, LAbg. Roland Zelloth, Bürgermeister Erich Kessler (Arnoldstein), Bürgermeister Ing. Josef Ruthardt, Pfarrprovisor Mag. Janusz Kroczek, die Pfarrgemeinderäte der Pfarre Sternberg, Priester aus der Umgebung, Kollegen der „Bestattung Kärnten“ und des Bestattungsinstitutes PAX sowie anderer Bestattungsunternehmen sowie eine Abordnung vom Wiener Verein mit Direktor Anton Aichholzer.

„Bestattung Kärnten“ -Geschäftsführer Andreas Waldher sprach sich deutlich gegen anonyme Beisetzungen aus und erklärte, dass auch in einem Friedensforst die Bäume mit Nummern gekennzeichnet und die Namen der geliebten Verstorbenen auf einer Tafel ersichtlich wären. Waldher: „In einem Friedensforst werden die beigesetzten Menschen wieder Teil der Natur – Teil des ewigen Kreislaufes.“ Der Waldfriedhof ist für alle Konfessionen offen, die aufwändige Grabpflege entfällt. Die Feier wurde von einer Kleingruppe des Grenzlandchors Arnoldstein musikalisch umrahmt, etwa mit der passenden Strophe: „Es grüßt euch meine Seele…“

Die „Bestattung Kärnten“ betreut bereits in Klagenfurt und in Velden einen Friedensforst.

 

Segnung des Friedensforstes auf dem Sternberg (v. l.): BKG-Prokurist Mag. Walter Egger, STW-Vorstand Dipl.-Ing. Romed Karré, Landtagspräsident Ing. Reinhart Rohr, Bischof Dr. Alois Schwarz, Superintendent Mag. Manfred Sauer, Bürgermeister Franz Zwölbar und BKG-Geschäftsführer Andreas Waldher.

Segnung des Friedensforstes auf dem Sternberg (v. l.): BKG-Prokurist Mag. Walter Egger, STW-Vorstand Dipl.-Ing. Romed Karré, Landtagspräsident Ing. Reinhart Rohr, Bischof Dr. Alois Schwarz, Superintendent Mag. Manfred Sauer, Bürgermeister Franz Zwölbar und BKG-Geschäftsführer Andreas Waldher.

 Foto: Macher/KK

 

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