Friedensforst Velden: Nadelbäume müssen entfernt werden!

Der Grund: Massiver Borkenkäferbefall. Laubbäume werden auf dem betreffenden Friedhofs-Areal nachgepflanzt.

„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt“, formulierte der Philosoph Khalil Gibran so treffend. Deshalb entschied sich die Wörthersee-Gemeinde Velden im Jahr 2013 für einen „Friedensforst“, eine alternative und mittlerweile besonders gefragte Natur-Bestattungsanlage. Den „Friedensforst“ errichtete – nach dem Klagenfurter Beispiel – die „Bestattung Kärnten“ neben dem Friedhof auf einem wunderschönen 6000 Quadratmeter umfassenden Waldhügel. Dort
befindet sich auch eine Kapelle, ein Zeremonienplatz und eine Namenstafel für nummerierte Bäume. Bekanntlich wird eine auflösbare Urne eines Verstorbenen an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt. Auf diese Weise vermischt sich die Asche mit Mutter Natur, die Grabpflege entfällt. Leider sind mittlerweile etliche Nadelbäume vom Borkenkäfer befallen. Deshalb müssen diese Bäume rasch gefällt werden. Selbstverständlich werden vor Ort sogleich neue Bäume gepflanzt! Im Bereiche des Friedensforstes sollen nur mehr heimische Hölzer (Buchen, Linden. Ahorn usw.) nachgesetzt werden. Diese prächtigen Hölzer können wieder eine stattliche Höhe erreichen – für den „Friedensforst“. Der Trend zur Feuerbestattung hält mittlerweile in Kärnten unvermindert an. Die Nachfrage nach einer Naturbestattung steigt auch in Velden.
Motto: „Bäume lösen Grabsteine ab“. Die letzte Ruhe in einem idyllischen Friedensforst zu finden ist die logische Konsequenz nach dem verstärkten Wunsch „Zurück zur Natur“.

Die „Bestattung Kärnten“ ersucht um Verständnis, für das leider dringend notwendig gewordene Fällen der "kranken“ Nadelbäume.

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